Samstag, 1. August 2015

Heidelbeer-Kokos-Torte aus dem Kühlschrank (no bake)

Inspiriert durch die aktuelle Ausgabe der "Lecker Bakery" (ich liebe dieses Heft!) habe ich diese sehr leckere Heidelbeer-Kokos-Torte aus dem Kühlschrank gezaubert - meine Liebe zu den Heidelbeeren habe ich diesmal durch ein Beeren-Herz zum Ausdruck gebracht :)


Für eine 20cm Springform

Vorbereitung: Die Springform einölen. Kokosmilch-Dosen für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Teig:
125g getrocknete Softaprikosen
40g ungezuckerte Cornflakes
5 TL Kokosraspel
125g Cashewkerne

Aprikosen würfeln, Cashewkerne fein mahlen. Mit den restlichen Zutaten im Mixer (Omniblend) mixen, bis sich die einzelnen Zutaten miteinander vermengt haben. Zu einer Kugel formen und zwischen 2 Backpapieren etwas größer als die Springform ausrollen. Das obere Backpapier entfernen und die Springform mit der Öffnung nach unten auf den Teig legen. Umdrehen, Backpapier vorsichtig entfernen und den Teig in die Form einpassen, dabei einen etwa 2-3cm hohen Rand bilden. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.


Füllung:
2 Dosen Kokosmilch
5 EL Agavendicksaft
80g Cashewkerne, fein gemahlen
Saft & Schalenabrieb von 2 Limetten

70g Heidelbeeren
3 EL Beeren-Konfitüre (ich habe selbstgemachte Brombeerkonfitüre genommen)


Die Kokosmilch-Dosen öffnen, über einem Sieb die feste Kokosmasse aus der Dose kratzen und in eine große Schüssel geben (die Flüssigkeit der Dosen anderweitig verwenden). Die gemahlenen Cashewkerne, Abrieb der 2 Limettenschalen und den Agavendicksaft zugeben und mit den Quirlen eines Handrührgeräts zu einer cremigen Masse schlagen. Zum Schluss den Limettensaft zugeben und unterrühren. Die Masse auf den vorbereiteten Boden geben und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Masse wirkt sehr flüssig, wird durch die Kälte im Kühlschrank aber wieder fest. Bei meinem ersten Versuch habe ich, wie in dem Originalrezept beschrieben, die Kokos-Masse im Mixer (Omniblend) zubereitet. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, dachte mir aber "einmal kannst du ja noch mal auf die PULSE-Taste drücken"... und dann nahm das Unglück seinen Lauf: die Kokosmilch ist geflockt und alles wurde eine unansehlich graue, stückige Pampe. Jeglicher Versuch, die Masse zu retten, scheiterte... - ich kann mir nicht erklären, wie das passieren konnte, denn der Mixer war definitiv nicht warm bzw. heiß :/ also: lieber ein Handrührgerät nehmen.


Deko:
Ist die Kokosmasse fest, die Beeren-Konfitüre glatt rühren und auf dem Kuchen verteilen, dann die Heidelbeeren darauf geben und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.


Da ich die Heidelbeeren nicht einfach so auf den Kuchen kippen wollte, habe ich mich für ein Herz entschieden. Dafür einfach einen großen Herzausstecher vorsichtig auf die Konfitüre setzen und mit Heidelbeeren füllen - Ausstecher entfernen - fertig! (Ich habe das Beeren-Herz auf einem Teller "vorgelegt", so wusste ich in etwa, welche Heidelbeere wo hin musste und hatte somit kein allzu großes "Beeren-Chaos".


Auch wenn ich zunächst bedenken hatte, dass die Torte eventuell "davon läuft" wenn ich den Ring der Springform löse, hat doch alles gut zusammengehalten :)

Anstelle des Aprikosen-Kokos-Cornflakes-Cashew-Bodens kann ich mir hier auch einen Keks-Boden sehr gut vorstellen. Dazu einfach 175g Kekse (z.B. KEX von IKEA) zerkleinern und mit 90g geschmolzener Alsan bzw. Palmin vermengen und in die Springform drücken. Im Kühlschrank erkalten & fest werden lassen, anschließend mit der Masse füllen.

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