Sonntag, 3. Mai 2015

Vegane Weinlinie der WZG

Bereits seit Mitte März 2015 sind die mit dem v-label "vegan" gekennzeichneten Weine der Württembergischen Zentralgenossenschaft (WZG) im Handel erhältlich.

Derzeit stehen folgende Sorten zur Wahl:

- Ensinger Stromberg Kerner Kabinett,
- Ensinger Stromberg Spätburgunder Rosé Kabinett und
- Hausener Heuchelberg Lemberger Kabinett


Letzte Woche habe ich sie in meinem Marktkauf gefunden. Eigentlich bin ich nicht so die Wein-Trinkerin, aber ich muss sagen, dass der Rosé mir echt gut geschmeckt hat.

Wer sie bisher im Handel nicht finden kann: die Weine gibt es auch im online-Shop der WZG.






Was an Wein ist denn nicht vegan?

Nun, wenn man sich etwas genauer mit dem Thema Veganismus auseinandersetzt, wird man früher oder später auf das Thema "Säfte, Weine, Sekt und Essig" stoßen und feststellen, dass diese noch immer  häufig unter Einsatz von Gelatine oder Hausenblase (getrockene Schwimmblase vom Fisch) geschönt (also von Trübstoffen befreit) werden, sodass der Verbraucher ein klares Endprodukt bekommt. Da die Gelatine hierbei nur als Produktionshilfsstoff dient, muss diese nicht auf der Zutatenliste angegeben werden (ist sie doch im Endprodukt nicht mehr nachweisbar).

Um sicher zu gehen, ob das vorliegende Produkt ohne den Einsatz von tierischen Stoffen geschönt wurde, muss man - wenn es nicht so vorbildlich gekennzeichnet ist wie z.B bei der veganen Weinlinie der WZG oder bei den Sontino-Weinen - auf eine Produktanfrage beim Hersteller zurück greifen. Lästig, aber leider nur so kann man letztendlich "guten Gewissens" genießen.

Großes Lob an die WZG: 2013 habe ich dort bereits nach veganen Weinen angefragt und über den Postweg eine feine Übersicht über deren veganes Wein-Angebot bekommen.

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