Donnerstag, 30. Oktober 2014

Kalte Snickerstorte - Fryst snickerstårta (VEGO magasinet)

Das Rezept für diese gefrorene Snickerstorte stammt aus Schwedens erstem rein vegan-vegetarischen Rezepte-Magazin "VEGO" (oder wie auch immer man solche Zeitschriften nennen mag..). Jedenfalls haben vor einiger Zeit sehr viele Mitglieder einer Schwedischen-vegan-FB-Gruppe diese Torte gepostet... und heute musste ich sie einfach nach"backen". Naja, das eigentliche Backen hat in dem Fall ein anderer - nämlich der Hersteller der Kekse - für mich übernommen, den Rest erledigt der Kühl- bzw. Gefrierschrank.

Da ich ja gerne kleine Kuchen & Torten backe, ich auch nicht unbedingt angebrochene Packungen rumstehen haben möchte (deren Inhalt danach schreit, möglichst schnell & zeitnah verarbeitet zu werden), habe ich mir das Rezept passend für meine vorhandenen Zutatenmengen umgerechnet (von den ml-Angaben nicht durcheinander bringen lassen... Schweden verwenden in ihren Rezepten oft nur dl-Angaben (ich hab sie der Einfachheit in ml angegeben)).



Für eine 20-er Springform.

Keksboden:
175g Kex-Kekse (IKEA; oder andere vegane Kekse)
90g Alsan oder Palmin


Füllung:
80g Blockschokolade oder eine andere vegane Zartbitter-Schokolade
40ml Pflanzendrink "natur" (da ich gerade keine offen hatte, nahm ich Sojacuisine - geht also auch)
40ml Backkakao
80ml Erdnussbutter*
80ml hellen Sirup (z.B. "Ljus Sirap" von Danssukker, gibts in... äääh... Schweden! (oder online bei onfos.de))
** Prise Salz


*Ich hab keine Erdnussbutter, esse ich einfach nicht. Stattdessen habe ich mir eine Dose (200g) geröstete und gesalzene Erdnüsse besorgt, 100g davon zusammen mit etwas (~ 2 TL) Sonnenblumenöl mit meinem unter 20€ Aldi-Süd-Küchenmaschinchen (nennt sich offiziell "Mini-Hacker") zu einer, zugegeben nicht ganz "glatten", Erdnussbuttermasse gehackt. Etappenweise versteht sich, ich will ja nicht, dass sich der Kleine überhitzt. Mich stören die kleinen Stückchen nicht. Die restlichen Erdnüsse als Deko verwenden!



** Die Prise Salz habe ich weggelassen, da meine Erdnussbutter ja aus gesalzenen Erdnüssen besteht. Für all diejenigen, die eine Erdnussbutter ohne Salz bzw. eine gekaufte verwenden, bitte eine Prise Salz hinzufügen!)

200ml aufschlagbare (Pflanzen)Sahne; z.B. Leha Schlagfix, gut gekühlt
1 Päckchen Sahnesteif

Deko:
Schoko-Sirup
gesalzene + geröstete Erdnüsse (gehackt)

Schoko-Sirup:
125ml Wasser
100g Zucker
50g Backkakao (kein KABA)
1 Prise Salz

Wasser, Zucker und die Prise Salz in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Das Kakaopulver mit einem Schneebesen einrühren und unter ständigem Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Noch heiß in ein Glas mit Twist-Off-Deckel füllen (gut geeignet ist hierfür ein kleines True Fruits Fläschen). Auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. (Stellt den Sirup NICHT in den Kühlschrank... der wird fest... so fest, dass er sich nicht mehr bewegt!)


Kex-Boden
Die Kekse fein zerkrümeln - entweder in einer Tüte und mithilfe eines Nudelholzes, oder in der Küchenmaschine. Alsan oder Palmin schmelzen. Geschmolzenes Fett zu den Kekskrümeln geben, alles miteinander vermengen und in eine 20er-Springform drücken (wenn möglich dabei einen Rand formen). In den Kühlschrank stellen.




Füllung:
Blockschokolade hacken und in einen Topf geben. Pflanzendrink (oder Sojacuisine), Kakaopulver, Erdnussbutter und den Sirup (+ **1 Prise Salz) dazu geben, unter Rühren leicht erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist und alles eine glatte (mit Erdnussstückchen versehene) Creme geworden ist. Etwas abkühlen lassen.

Nun die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und mithilfe eines Back-Spatels die Schoko-Masse unter die Sahne ziehen (nicht rühren!). Die Füllung nun auf den Kex-Boden geben und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Im Originalrezept steht, man solle sie in den Gefrierschrank legen. Ich hab sie momentan noch im Kühlschrank, weil ich sie erst morgen essen möchte, und ich finde, da macht sie sich ganz gut - die Creme ist schön fest. Ich machs einfach anders rum: statt sie 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank zu holen, lege ich sie einfach 30 Minuten davor hinein. (Das Kühlen im Kühlschrank reicht vollkommen aus. Der Boden wird sonst steinhart)


Das Dekorieren
Falls der Schokosirup im Kühlschrank gelagert wurde: mithilfe eines Wasserbades wieder verflüssigen. Damit ich eine schöne Schoko-Spirale auf den Kuchen bekomme, habe ich etwas vom Sirup in ein Butterbrottütchen (Gefrierbeutel dürfte auch gehen) geschüttet, ein Eckchen abgeschnitten und drauf los gekringelt. Natürlich kann der Schoko-Sirup auch großflächig auf der Torte verteilt werden.


Danach die restlichen Erdnüsse etwas hacken, allerdings nicht alle, es können ruhig ein paar Erdnuss-Hälften auf der Torte landen: also alles rauf da! Fertig!


Ihr wollt Detail-Ansichten? Bitteschööön:



Die Torte wurde geviertelt, sodass jeder auf seinem Tellerchen ein riesen-kleines Tortenstückchen liegen hatte. Man kann auch wunderbar 6 oder 8 Stückchen rausholen. Das reicht auf jeden Fall.


Die Torte gabs am Montag. Jetzt ist Donnerstag. Ich leide noch immer unter dem Schoko-Schock. Es ist echt heftigst schokoladig und sehr mächtig. Aber ultralecker! Die Füllung kann ich mir auch eigenständig als eine Art Snickers-Schoko-Mousse vorstellen. *YAMM*

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