Samstag, 4. Oktober 2014

4. Oktober: Kanelbullens Dag oder der Tag der Zimtschnecke

Wahrscheinlich der Tag, an dem "weltweit" die meisten Kanelbulle gabacken und verzehrt werden: seit 1999 wird in Schweden der "Kanelbullens Dag" zelebriert - als Art Thementag. Auf deutsch nennt sich das dann "Tag der Zimtschnecke" und scheint hier allerdings noch nicht so ganz verbreitet zu sein. Ich finde ja, dass jeder Tag ein Zimtschnecken-Tag sein könnte, so lecker sind die kleinen Schneckchen.

Ebenfalls am 4. Oktober: der Tag des Tierschutzes, der zum ersten Mal 1925 in Berlin stattfand und seit 1931 international als "Welttierschutztag" begangen wird.  Ich finde ja, dass jeder Tag ein Tierschutztag sein MUSS, so viel Leid, Schmerz und grausamste Grausamkeiten den Tieren tagtäglich angetan werden.


Zurück zu meinen Kanelbullar. Diesmal mit einem etwas anderen Serviervorschlag.





Warum macht sich jemand die Mühe, soooooooo kleine Kanelbullar zu formen?

Ganz einfach: diese kleinen Schnecken sind auserkoren, etwas ganz besonderes zu werden! Sie landen als "Frühstückscerealien" (schönes Wort aus der Werbung!) in meinem Schälchen voll Sojamilch... MUMS (schwed. = lecker)!





Für 2 Blech kleine Kanelbullar braucht man:

Teig:
250g Dinkelmehl Typ 630
30g Rohrohrzucker
7g Trockenhefe
ein paar Dreher gemahlene Vanille aus der Mühle (Alternativ: Vanillezucker)
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 Prise Salz
(1 TL Ei-Ersatzpulver; kann aber auch weggelassen werden)

100ml Pflanzendrink (hier: Hafer von Alpro) + evtl. etwas mehr
30g Alsan

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Pflanzendrink in einem Topf erwärmen und Alsan darin auflösen, in die Schüssel geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.


Zimt-Zucker-Mischung:
8 EL Zucker
3-4 TL gemahlener Zimt

zum Bestreichen: 
30g geschmolzene Alsan

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.


Den Teig nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (möglichst rechteckig). Die geschmolzene Alsan darauf verteilen und die Zimt-Zucker-Mischung darauf streuen. Die Teigfläche vierteln (erst halbieren und diese Hälften nochmals halbieren) und von der Längsseite her eng aufrollen. Etwa 1 cm dicke Scheiben* abschneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Backzeit liegt bei etwa 10 - 13 Minuten; eventuell länger, jedenfalls sollten sie leicht braun sein.

*Ich fand die abgeschnittenen Scheibchen allerdings nicht wirklich schön - irgendwie zu flach und eckig. Also habe ich die Schnecken entrollt und wieder eingerollt.


Im Pflanzendrink sind die wirklich sehr lecker - teilweise knusprig, teilweise schön weich, aber auf jeden Fall zimtig lecker. Natürlich kann man sie auch als Couch-Snack beim Fernsehen oder unterwegs knabbern.
Ich kann mir vorstellen, dass die Schneckchen auch mit einer Füllung aus veganer Nuss-Nougat-Creme, Äpfeln oder Nüssen sehr gut schmeckt!



Kommentare :

  1. oh wie süüüß, so in der Miniform....
    Ich mag kein Zimt, aber sie sehen trotzdem lecker aus ;-)

    LG
    Jessi

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  2. Die sehen ja toll aus, vielen Dank für das Rezept!
    So in deiner blauen Dose kann ich mir die Schneckchen auch gut als Weihnachtsgebäck (statt Plätzchen) vorstellen :-)

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