Mittwoch, 29. Januar 2014

Vegan Wednesday No. 40 / No. 75

Frühstück: Pizza
*mit Paprika, Artischockenherzen, Zwiebeln, Zucchini und das, was von der Aubergine noch verwertbar war (die war wohl nicht mehr ganz "frisch", obwohl sie um 7 Uhr frühs im Laden gekauft wurde und sie sich "gut" angefühlt hat -.- kommt vor, in ne Aubergine kann man von außen ja nich reinschaun^^) + Wilmersburger und Tomatensauce von AlnaturA* & wer sagt, dass Pizza sich nicht als Frühstück eignet, lüüüüüüüüüüüüüüügt. Pizza geht immer, egal wann, egal wo, ob warm, ob kalt... nur vegan MUSS sie sein ♥


Mittagessen: "Kroketten" und Erbsen 
"Kroketten" von Kaufland. Bio, sackteuer und wenig (19 Stück) drin; eher so wie Kartoffelecken. Fazit: s tun auch die günstigen vom Aldi & die Suche nach Kroketten geht weiter.... :)


Irgendwann dann: selbstgebackene schwedische Knäckekringel
links mit Salz und Mohn; rechts mit Hagelzucker und gehackten Mandelstifen


Abendessen: Avocadobrot mit Kala Namak und Pfeffer
*Meine Ei-besessene Katze Amanda (♥), die sofort vor einem steht, wenn sie das Knacken einer Eierschale hört, einen dann mit der Pfote sachte anstupst und "schreit", war natürlich (auch ohne Eierschalenknackgeräusch) sofort anwesend und suchte den Tisch nach dem Ei ab... sorry Amanda... ich esse keine Eier mehr :)*

Momentan befinde ich mich mal wieder (seit ich Avocados auch geschmacklich für mich entdeckt habe) in einer Phase, in der ich kein einziges Samenkorn wegschmeißen kann. Schlimm. Letztes Jahr (da hab ich Avocados nur als Haarmaske benutzt, habe ich aus dem Samen eine Pflanze gezogen; der 2. Kern befindet sich gerade im Glas und ich hoffe, dass er bald zu keimen beginnt...)
Diese Phase hatte ich vor 2 Jahren mit Chilis (ja, ich hab alle Chilikörnchen gesammelt & es waren verdammt viele). Ich denk dann immer, daraus könnte ja Leben entstehen.
Bevor mich alle für verrückt erklären: ich weiß mir zu helfen und lass meine Mama die "Reste" entfernen. ;)


Ich glaub ich bin jetzt - nach 1 Jahr und 8 Monaten - "richtig" beim Veganismus angekommen. Dass ich keine Milch und Eier mehr essen werde, war mir seit Beginn meines Veganseins bewusst, aber ich hatte immer mal wieder, wenn ich beispielsweise frustriert im Supermarkt stand, den Gedanken bzw. die "böse" Stimme im Kopf, die mir ernsthaft weismachen wollte, dass es doch scheißegal sei, ob ich jetzt was mit Milch bzw. Eiern kaufe, nach dem Motto "machs doch, ist doch nichts dabei... is doch nur n bisschen drin". Nein, mach ich nich, will ich nich. Diese Gedanken bzw. diese Stimme gibt es nicht mehr.
Aber ich hab diesen Monat schon 2 mal komische Dinge geträumt. Einmal hab ich im Traum Kuhmilch-Käse gegessen und in einem Fruchtzwerge. Und im Traum fand ich das vollkommen okay. Hm, was mir das wohl sagen will? :)
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Freitag, 24. Januar 2014

Viel zu berichten: LECKER BAKERY / Haferflockengebäck / Weiße Crisp Schoki / Vegancomics

aaaaaaaaaaalso, zuerst was aus dem Zeitschriftenregal: In der am heutigen Tage (24.01.2014) erschienenen Ausgabe der LECKER BAKERY (Special 2014 - No 1 / 5,90€) gibt es eine "Rezept-Strecke" mit 5 veganen Backrezepten, die sich auf 10 Seiten unter dem Thema "Backen ohne Tiere: Kuh & Co. haben frei - es wird vegan gewerkelt" präsentieren:

* Kirsch-Brownies vom Blech
* Tofukuchen mit Beeren
* Möhrenkuchen mit Zitronenguss
* Softer Müsliriegel mit Früchten
* Bananen-Mandel-Schokokuchen mit Avocadoguss

inkl. "Das Who Is Who der veganen Backstube", bei dem die für die Rezepte notwendigen "exotischen" Zutaten erklärt werden. Und alle Kuchen sehn so himmlisch lecker aus! Da wird sicher das ein oder andere... oder alle?!.. nachgebacken!

*Zugegeben, für "erfahrenere" Veganer steht jetzt nicht unbedingt so viel neues in dem Heftchen drin; aber ich bin mir sicher, dass die "erfahrenen" Veganer auch nicht zwingend die anzusprechende Zielgruppe ist. Ich denke vielmehr, dass sich das Heft an Leute wendet, die etwas in "vegan" reinschnuppern wollen... aber hej, ich finds gut und ich kauf mir gerne solche Hefte!

Das komplette Heft ist total süß und liebevoll gestaltet und spricht mich in seiner Aufmachung total an. Bei einigen der nicht-veganen Kuchen und Torten allerdings komm ich doch arg ins Zweifeln, ob das ein Laie und zudem total tollpatschig-untalentierter Tortenbäcker wie ich es einer bin, hinbekommt, diese Kalorienbomben so schön zu verzieren. Naja, ein Versuch ist es mal ja mal wert... Übung macht den Meister... blablabla... aber ich weiß wie frustrierend das (im besten Fall) am Ende sein kann, wenn das mühevoll gezauberte Gebäck mit dem abgebildeten Original mal 0,0 Ähnlichkeit hat.

Für mich hat sich der Kauf der LECKER BAKERY sogar doppelt gelohnt: gleich nach dem Vegan-Teil kommt der "Scandinavian Bakery"-Teil, mit "nordischen Rezepten, die Lust aufs Backen machen".


* Backen ohne Tiere. Hossa! Kuh & Co. haben heute frei, denn in der Backstube wird vegan gewerkelt! *



Das Thema "Skandinavien" geht weiter... heute bei Aldi Süd in der Keks-Abteilung gefunden: Haferflockengebäck. Ich hab die Zutatenliste vor dem Regal 3 mal gelesen, später im Laden noch mal 2 mal... und daheim noch mal... und ich hab nichts unveganes (bis auf eventuell das Aroma / Speisefettsäuren) gefunden. Freude! Ein bisschen Fernweh, das man wegknabbern kann, es im schlimmsten Fall dadurch aber nicht weniger, sondern mehr wird *seufz*



*Laut einer PA (nicht von mir gemacht) sind die enthaltenen Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren pflanzlichen Ursprungs und das Aroma ebenfalls (Quelle [fb])*


Weiße Crisp Schokolade - DIY -
Grob nach dem Rezept vom Attila orientiert - allerdings diesmal nicht mit weißem Mandelmus, sondern mit Erdnussmus (weils nur ca. 2€ kostet; und jetzt weiß ich auch, was ich nicht mehr tun werde: die "Reste" vom Löffel abschlotzen... das Zeug klebt auf der Zunge, klebt am Gaumen.. ach, es klebt überall und man bekommt es nur sehr schwer ohne Hilfe von Flüssigkeit wieder aus seinem Mund- und Rachenraum :D)
und mit "Crisp" erweitert.

Allerdings finde ich nach wie vor, dass diese Schokolade irgendwie total "fettig" schmeckt. Geht das nur mir so, oder empfindet das noch jemand anderes so? Ich seh schon... da muss ich noch etwas rumwerkeln, damit mir das Endergebnis schmeckt... und mir ists dann auch egal, ob meine Schokovariante dann weniger gesund ist... So oft gibts die ja dann auch wieder nicht!

Wenn ich mit dem Tüfteln und Werkeln fertig bin, dann gibts auch das komplette Weiße Crisp Rezept auf meinem Blog - versprochen!


* der "crisp" kommt schon mal seeeeeehr nah ans (un)vegane Original ran * 

& da ich keine Schokoladenform habe, hab ich eine kleine (Gefrier)Dose gekauft, diese mit Frischhaltefolie ausgelegt und alles reingekippt; zuerst in den Kühli gestellt & dann ins Gefrierfach. :)



Und last but not least: In der Stuttgarter Zeitung vom 24.01.2014 wird im Artikel "Schreibst du noch, oder bloggst du schon? (...) Wir stellen sieben originelle [Blogs] vor" in der Kategorie "Comics" Lindas "vegancomics" erwähnt! Schaut mal auf ihrer Seite vorbei und liked ihre FB-Page, es lohnt sich; wirklich suuper schöne Zeichnungen, die zum Nachdenken anregen!

Blog: http://vegancomics.blogspot.de/
FB: https://www.facebook.com/Vegancomics

Artikel bei der Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.originelle-onlinetagebuecher-sieben-deutsche-blogs-im-ueberblick-page2.8b0f6d3d-7ab1-482e-9670-ab2029540d22.html

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Australischer Bananenkuchen

 * von außen betrachtet ein einfacher, aber unspektakulärer Kuchen, der wohl doch etwas zu lange vorgebacken wurde... *

Für eine 18cm-Springform

75g Margarine
75g Zucker
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1 Ei-Ersatz
75g Dinkelmehl Typ 630
25g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
je 1 Prise Salz, Muskat, Zimtpulver, geriebener Ingwer

+ 25 - 50g Dinkelmehl Typ 630

2 Bananen
Saft einer halben Zitrone
50g gemahlene oder gehackte Mandeln

Puderzucker

Ofen auf 175°C vorheizen

Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Ei-Ersatz und die abgeriebene Zitronenschale dazu geben und kurz unterrühren. In einer 2. Schüssel die 75g Dinkelmehl mit der Stärke, dem Backpulver und den Gewürzen mischen und portionsweise unter Rühren zu der Margarine-Zuckermischung sieben.

Sollte der Teig zu fest werden, löffelweise etwas Pflanzendrink unterrühren (aber wirklich nur ganz wenig!)

Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform füllen und glattstreichen. Für 20 - 25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Herausnehmen und in der Springform lassen.


Bananen schälen und pürieren (oder, wenn sie weich genug sind mit der Gabel zerquetschen; ich hab alles mit den Händen zermanscht, fühlt sich gut an :D) und mit dem Zitronensaft vermengen. Den Bananenbrei auf dem vorgebackenem Boden verteilen und mit den Mandeln bestreuen.


Die zweite Teighälfte mit zunächst 25g Dinkelmehl verkneten und nach und nach Mehl zufügen, bis sich ein knet- und ausrollbarer Teig ergibt. Diesen in Größe der Springform ausrollen und als eine Art Deckel über die Bananenmasse legen. Am Rand leicht andrücken. Bei 190°C etwa 25-30 Minuten backen.

Aus den Ofen nehmen und sofort mit Puderzucker bestreuen. In der Form auskühlen lassen.

 * ...aber angeschnitten und im Innersten ein kleines, fruchtig-süßes Geheimnis offenbart *

Nach dem Abkühlen ist die "Decke" etwas eingefallen :/


Der Kuchen ist Banane-Total und zudem nicht soooo süß!
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Vegan Wednesday No. 39 / No. 74

Frühstück (kein Bild): Hirsebrei nach Attila Hildmann. Ich find den mittlerweile so lecker, dass es ihn in den verschiedensten Varianten gibt... mal mit Banane, mal mit Himbeeren und mal mit Mandarinen aus der Dose. Wahrscheinlich sprengt die abgewandelte Version die Grundidee des Frühstücks (zumindest die Dosenmandarinen dürften industriell gezuckert sein), aber ich challenge ja (noch) nicht!

Mittagessen: Dinkel-Spaghetti mit Gemüse* in Sahnesauce
* mit Karotten, Zucchini, Petersilienwurzel, Lauch und Sellerie. Sahnesauce = Oatly Hafercuisine

Nachtisch: Nuss-Marzipan-Blätterteig-Hörnchen

Da ich schon länger eine Rolle Blätterteig offen im Kühli rumliegen hatte, und ich das Gefühl hatte, dass diese nun dringendst weg muss, hab ich spontan leckere Hörnchen gezaubert. Richtig gut!


Für 6 Hörnchen

1 Rolle Blätterteig (z.B. von Aldi Süd; gerne auch "light")

Füllung:
50g Marzipanrohmasse
50g gehackte Haselnusskerne
1 EL Amaretto (wer keinen Alkohol in seinen Hörnchen mag, einfach durch einen weiteren EL Wasser ersetzen)
1 EL Wasser

Alle Zutaten für die Füllung gut vermengen (bzw. mixen; allerdings hat sich mein Pürierstab nicht wirklich so gut dafür geeignet; letztendlich hab ich alles mit den Händen verknetet). Blätterteig aufrollen und in 6 Dreiecke schneiden. Auf die breitere Seite je einen EL der Füllung geben und aufrollen (eventuelle die Enden mit etwas Wasser anfeuchten und verschließen.

Ofen auf 180°C vorheizen und etwa 15 - 20 Minuten backen (oder so lange, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist).

Guss:
1 EL Puderzucker
1 1/2 EL Wasser

Zutaten für den Guss verrühren und die noch heißen Hörnchen damit bestreichen. Abkühlen lassen und genießen.
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Sonntag, 19. Januar 2014

Veganer Eiskaffee to go / Schüttelkaffee aus der Kühltheke

Vor ein paar Jahren, als es bei mir noch darum ging, nachts möglichst lange wach zu bleiben, hab ich immer diese, ich nenne sie immer "Schüttelkaffees" aus der Kühltheke getrunken; die in diesen Plastikbechern. In vegan gibts die ja nicht und zugegeben, ich vermiss sie schon ein bisschen.

Der erste Versuch, ein annähernd so schmeckendes Getränk zu kreieren ist gescheitert: zu wenig Kaffee, zu wenig Zucker - Endergebnis: 0 Geschmack.

Beim 2. Versuch dann der Volltreffer und es schmeckt - soweit ich mich erinnern kann - genau so wie der "alte" Schüttelkaffee! Zunächst hatte ich ja bedenken, weil ich mich etwas von der doch "etwas teureren" Alpro-Milch verabschieden möchte, und nahm den Soja-Drink von der Edeka-Eigenmarke - und der Geruch, naja... kurz: ich befürchtete geschmacklich das Schlimmste und wurde mit einem herrlichen Geschmack belohnt.

Für ca. 0,5l* Schüttelkaffee braucht man:

350ml Sojadrink
170ml heißes Wasser
3 TL Espresso-Pulver
5 TL Zucker (jaaa, ich weiß.... viiiiiel Zucker; aber sonst schmeckts gekühlt eben nach nichts)


Sojadrink erhitzen und den Zucker darin auflösen.
Espressopulver im heißen Wasser auflösen.

Beide Flüssigkeiten vermengen und noch heiß in Glasflaschen mit Drehverschluss füllen. Abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.

Ausnahmsweise ist nicht drin, was draufsteht: Schüttelkaffee!
Diese Fläschchen mit 250ml Fassungsvermögen eignen sich wunderbarst dafür!

*Auch wenn die Rechnung nicht aufgeht (ja ich kann rechnen) und die Flaschen doch etwas mehr als 250ml fassen, stimmen die Angaben; denn wenn man ein "verploppten" (Vakuum) Kaffee haben möchte, müssen die Fläschchen ziemlich, wenn nicht gar randvoll sein.
Keine Ahnung ob das wichtig ist, aber ich mags wenn mein Eiskaffee beim Öffnen "ploppt" :D & vielleicht hält er sich ja dann auch etwas länger "frisch" im Kühli.


*Juhuuuu, mein Nestlé-Espresso-Pulver ist endlich aufgebraucht. Natürlich muss neues her:



Instant-Espresso-Pulver von Cellini. Sonst hatte es immer mein Rewe, aber irgendwie ist es bei dem raus aus dem Sortiment. Nachdem ich im Kaufland ebenfalls nicht fündig wurde, habe ich es letztendlich beim Marktkauf gefunden. Enthält wie das Nestlé-Pulver 100g und kostet minimal mehr: um die 5,90 € (Nestlé Nescafé 5,49€). 
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Samstag, 18. Januar 2014

Gefüllte Pitas


Für 6 Stück:

6 Pita-Brottaschen zum Befüllen (z.B. von Mestermacher; Marktkauf)
1 Packung Vegetarische Granulés von Vegetaria (Real, Kaufland)
Öl
Fleisch- und Gyroswürzer
Salat, 1/2 rote und gelbe Paprika, 1/2 Zwiebel

Für die Soße:
125ml Alpro Joghurt natur
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Die Pita-Brote wie auf der Verpackung angegeben toasten (wenn die von Mestermacher verwendet werden). Öl in der Pfanne erhitzen, die Granulés darin anbraten und mit dem Fleisch- und Gyroswürzer abschmecken.

Alle Zutaten für die Soße vermengen.
Pitas öffnen (Vorsicht: heiß!) und nach Wunsch befüllen. Lecker!

Die Zutaten (es fehlen die Zwiebel & der Salat + Gewürze). Die Granulés waren im Angebot (wahrscheinlich weil das MHD der 21.01. ist). Was mich beim Real etwas stört, ist, dass das ganze Veggie-Zeugs mitten in der Fleischabteilung liegt; umgeben von Tod und diesem penetranten Fleischgeruch, von einer "Frischfleischtheke" und Fleischern. Und gestern stand vor dem kleinen Regalfach auch noch ein riesen Fleischkarren, in dem Reduziertes lag und eine Traube von gierigen Allesessern drumherum, die respektlos & wild darin rumwühlten. Ja, hat sich "toll" angefühl.... :/

Die Zutaten von den Pitas kann man auf dem Bild leider nicht erkennen, aber hier sind sie:
Weizenmehl (73 %), Wasser, Jodsalz, Hefe, Branntweinessig, Zucker, Weizenmalzmehl; ohne Konservierungsstoffe

Dass der Alpro natur Zucker enthält und somit *leicht* süß schmeckt, ist kein Geheimnis und mir nicht unbekannt, aber ich hab bisher immer meine "Döner"Joghurtsoße mit dem Alpro gemacht; so verarbeitet schmeckt man die Süße nicht raus! (Oder ich hab mich geschmacklich einfach schon daran gewöhnt; wobei der Joghurt "pur" bei mir gar nicht geht.)


Das nächste Mal möchte ich die Pita-Taschen gerne selbst backen; aus Dinkelmehl! Rezept gibts dann hier :)

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Freitag, 17. Januar 2014

Vegan Wednesday No. 38 / No. 73

Frühstück: Amaranth Joghurt Pop nach Attila Hildmann

 * da schmeckt mir sogar der Alpro naturell  - ich nehme einfach mal an, dass das der "falsche" Joghurt für die Challenge ist, aber das ist mir egal :p *


Mittagessen: Linsenlasagne aus der aktuellen "Köstlich vegetarisch" - Nr. 1, Januar/Februar 2014


* lecker Kombination aus Tellerlinsen & Hokkaidokürbis mit einem feinen Hauch Zimt. *
Und wieder einmal bestätigt: Hej, ich steh auf Linsen!

Für die Lasagne habe ich die Nudelplatten aus Dinkelmehl und Dinkelgrieß selbst gemacht, da ich die, die man im Bioladen kaufen kann, einfach viel zu teuer finde. Dinkelgrieß ist zwar ebenfalls nicht ganz so preiswert (warum eigentlich?), dennoch bekomme ich mehr Platten raus als sie in der gekauften Packung vorhanden wären.

Ich hab einfach alles, was in dem Nudelrezept aus Weizen war, mit Dinkel ersetzt. Hat eigentlich ganz gut geklappt. Allerdings werden meine Freestyle-Platten keinen Nudelplatten-Schönheitswettbewerb gewinnen :D

Da ich nicht wusste, wie sich die Platten in einer Lasagne verhalten, habe ich sie vorsichtshalber vorgekocht; ich denke allerdings, dass dieser Schritt nicht notwendig gewesen wäre. Geschmacklich wars jetzt auch nicht soooooooooooo toll bzw. neu. Lasagneplatten werden einfach überbewertet :D Dünne Zucchini-Scheiben eignen sich mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Ich frag mich immer. wie man es eigentlich hinbekommt, seine Lasagne HÜBSCH aus der Auflaufform zu bekommen; bei mir verläuft immer alles und landet mit einem Flatsch auf dem Teller, das irgendwie total lieblos draufgeklatscht aussieht. Aber ich versichere euch: bei mir wird immer alles mit viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Liebe + Herz zubereitet und angerichtet, auch wenns manchmal nach chaotischem Schlachtfeld aussieht - wobei das bei der Liebe ja manchmal auch der Fall ist ;)
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Montag, 13. Januar 2014

Mousse au chocolat vom Tofu

Wie schon berichtet, hab ich beim "Perfekten Promi Dinner" das Mousse au chocolat mit Tofu gesehen. Gestern hab ich es spontan nachgekocht - und joa, bin begeistert! Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht wirklich weiß, welche Konsistenz eine Mousse au chocolat hat, weil ich hab in meinem ganzen Leben bisher nur einmal eine gegessen; diese war daaaaamals aus der Tüte angerührt (warum sollte ich mir diesbezüglich auch Mühe geben und für meine zum Großteil äußerst unsympathische Klasse was leckeres zaubern? Nein danke, ich verzichte freiwillig) und für das Frühstück im Französischunterricht gewesen.

Nun dann.... hier ist das Rezept:

200g Tofu, natur & fest
120g Blockschokolade
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Amaretto (wer kein Alkohol mag, einfach weglassen)
etwas Pflanzendrink

Tofu in kleine Würfel schneiden und mit dem Pürierstab fein mixen; eventuell hier schon etwas Pflanzendrink zufügen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit dem Vanillezucker und dem Amaretto zum Tofu geben. Alles pürieren, bis eine glatte Masse entsteht; eventuell wieder etwas Pflanzendrink zufügen.

In eine Schüssel oder Dessertgläser füllen und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Von der Masse her ist es echt wenig, aber es dürfte für 2-3 Personen reichen.

Oben wars etwas hart; in der Mitte aber super cremig.


Sehr lecker, sehr sättigend und geht zudem noch suuuuuuuuuuuuper schnell!



Ich freunde mich gerade mit den Frühstücksgerichten aus "Vegan For Fit" an; mein derzeitiger Favorit ist der Hirsebrei (S. 72). Heute mit gematschter Banane (für die Cremigkeit) und getrockneten Aprikosen. Lecker. Und geht schnell: bei mir dauert das Kochen der Hirse auch nur 15-20 Minuten (keine 35-40, wie es im Buch steht :)) Ich ess den Brei auch warm und lass ihn nicht abkühlen; grad im Winter ist so was Warmes im Bauch doch wunderbar! Mit dem Grüntee kämpfe ich noch - trinke ich doch sonst nur Pfefferminztee. Es wird schon.

Und ab Mittwoch gibts in meinem Biomarkt Weißes Mandelmus für 8,49€ (!!) anstatt 9,99€, da werde ich dann mal hinhüpfen und ein paar Gläschen holen, damit ich mit der Challenge dann durchstarten kann. Vorfreude!


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Mittwoch, 8. Januar 2014

Vegan Wednesday No. 37 / No. 72

Das neue Jahr ist erst einige Tage alt, und ich hab schon sooo viel Neues probiert ♥

Ich hab, zum Beispiel, das erste Mal in meinem Leben eine Tomatensuppe aus frischen Tomaten gekocht. Ja, bisher hats mir gereicht, eine mit Tomatenmark anzurühren, aber ich hatte Tomaten und sonst nichts zu tun... :D Und sie hat so uuuuunglaublich lecker geschmeckt - und wenn ich dann an sonnengereifte, frische Tomaten aus dem Garten denke... omnomnom!

Dann hab ich Artischocken und Auberginen probiert. Auberginen hatte ich bisher nur im veganen Senapssill gegessen. Bei den Auberginen wird es wohl noch etwas dauern, bis ich mich geschmacklich mit ihnen anfreunden kann... aber Artischockenherzen aus der Dose, oh, was hab ich verpasst!

In der Küche liegt jetzt noch ne Avocado, die ich die Tage mal in einem Salat versuchen möchte.


Und jetzt kommt die ungelogen GEILSTE Pizza der Welt.

Der Pizzateig ist nach dem Rezept aus der "köstlich Vegetarisch" Ausgabe Nr. 4 2013. Der Belag ist inspiriert durch das "Pizza mit Röstgemüse"-Rezept aus dem Buch "Vegane Küche - 100 Rezepte"; allerdings mit enerBio "Tomatensauce Gemüse" und ergänzt durch etwas Wilmersburger Pizzaschmelz und Artischockenherzen aus der Dose.

Der Belag ist aus im Ofen gegrillten Paprika in grün und gelb, 1 Zucchini und 1/2 Aubergine, die jeweils in dünne Scheiben gehobelt wurden, einer Zwiebel in Ringen und Champignon-Scheiben.

Himmel! Kennt ihr das, wenn ihr in etwas hineinbeißt und ihr einfach nicht mehr aufhören könnt mit "mmmmmmh"?! Oh yeah! Ich könnt immer noch in wildes ge-"mmmmmmmmh"e ausbrechen, wenn ich an diese Pizza denke!


Und das für mich absolute Highlight dieser Pizza: ich habe festgestellt, dass die Artischocken sehr ähnlich wie Feta-Käse auf einer Pizza schmecken. Der Wahnsinn! Vielleicht sind meine Geschmacksknospen auch nur verwirrt - aber es schmeckt einfach nur feta-mäßig. Mir zumindest. *Schwärm*

Obwohl die Pizza sehr viel von dieser Tomatensauce abbekommen hat - immerhin beinhaltet so ein Glas 355g - so war der Boden der Pizza durchgängig knusprig und in keinster Weise von der Sauce durchnässt, matschig oder labbelig. Es sieht ganz so aus, als hätte ich in dieser Zeitschrift das perfekte Pizzaboden-Rezept gefunden!


Und ich hab mir ne Portion Nuss-Karamell-Popcorn gemacht, war aber zu faul, um ein Foto davon zu machen und bedien mich einfach an einem Archiv-Bild:


Hier: Cashew-Karamell-Popcorn, aus dem Buch "Vegane Küche - 100 Rezepte"; ergänzt hab ich das Popcorn heute mit etwas Haselnüssen, Mandeln und Walnüssen.


Mein "Vegan For Fit"-Buch, welches ich bestellt habe, ist angekommen. Wunderbare Rezepte. Nur finde ich die ganzen Nussmuse ziemlich teuer. Bis ich meinen Omniblend habe, den ich noch immer nicht bestellt habe :p, werde ich mit dieser Challenge wohl noch warten - denn ich habe vor, das Mus einfach selbst zu machen. Mal schauen. Ich bin noch ziemlich unentschlossen... ich befurchte einfach, dass wenn ich mich streng an diese Challenge halte, ich unter extremer Kochkreativitätsansammlung leiden werde. So groß ist die Auswahl an Gerichten in diesem Buch nämlich auch wieder nicht. Hm, was mach ich bloß :D
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Samstag, 4. Januar 2014

Wurst!

Gestern gabs Wurst, um genauer zu sein: selbst gemachte Seitan-Tofu-Bratwurst nach dem Rezept von mehr als Rohkost.

Und für mich in 2 Varianten. Einmal als Currywurst:

und einmal mit viel Senf & Ketchup im Brötchen:


Diese Wurst ist extreeeeeeem lecker und ich hab letztes Jahr bestimmt 50 von diesen Würstchen liebevoll geformt :) Geht auch recht schnell! Am besten schmecken sie, wenn man sie über Nacht komplett auskühlen lässt - aber auch direkt nach dem Kochen sind die köstlich. Ungebraten hab ich sie allerdings noch nicht probiert. *Grillen kann man sie auch; allerdings sollte man sie davor und während des Grillens mit Öl bepinseln*

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Donnerstag, 2. Januar 2014

Ravioli mit Brokkoli und Karotten in Sahnesauce

Aus meinen Vegetarierzeiten kenn ich sie nur zugut und von meiner Schwester werde ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht: die TK-Tortellini in Käse-Sahnesauce, in der auch Brokkoli und Karotten schwimmen. Und da es die - zumindest mir ist nichts davon bekannt - nicht in vegan gibt, muss man sich das halt selber zusammenbasteln.

Bei mir gibts die allerdings nur in der "Ravioli"-Form, weil mir das Tortellini-formen zu anstrengend ist (ich habs einmal gemacht und nach den ersten 20 beschlossen, dass das eine einmalige Sache bleiben wird ;)).

Rezept für den Nudelteig gibts hier: Nudeltaschen mit Cashew-Spinat-Füllung

Gemüse ist TK von Aldi Süd: Brokkoli und Zweierlei Karotten
Sahne-Sauce: Mischung aus einem Päckchen Hafercuisine von Oatly und etwas Gemüsebrühe (wieviel kann ich nicht sagen, alles nach Gefühl)



Bei der Füllung bin ich noch am experimentieren; deshalb an dieser Stelle (noch) kein Rezept!
 Füllung 1: Käse

Füllung 2: Cashewkerne mit Hefeflocken.

Füllung 1 schmeckt noch zu sehr nach "Butterkäse" und Füllung 2 ist zu salzig und zu fest geworden. Noch nicht perfekt, aber lecker; wird es öfters geben und an der Füllung wird noch rumgebastelt :)
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Mittwoch, 1. Januar 2014

Spekulatius-Karamell-Eis

Das neue Jahr fängt gut an, wenn man plötzlich feststellt, dass man noch selbstgemachtes Eis in der Tiefkühltruhe hat! Es ist etwas weihnachtlich angehaucht, da ich geplant hatte, es als Dessert an Weihnachten zu servieren, dann aber einfach die Motivation gefehlt hat, diesen Plan in die Tat umzusetzen. Am 27. Dezember dann beschlossen: machs für Neujahr!

Für 4 kleine Sternformen*:

Karamellsauce:
75g Zucker; (ich hab weißen genommen; die Karamellsauce war deshalb etwas hell; geht auch mit braunem Zucker, für ein "karamellfarbeneres" Ergebnis)
125 Sojacuisine von Alpro

Zucker mit der Sojacuisine vermengen und in einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Temperatur erhöhen und für etwa 5 Minuten kochen, bis die Cuisine eingedickt ist. Wichtig: Immer rühren! - auch sollte das Ganze nicht zu fest werden. In eine Glasschüssel füllen und abkühlen lassen.


Eis-Masse:
300ml Pflanzensahne zum Aufschlagen (z.B. Soyatoo-Schlagcreme Rice, Soya oder Cocos)
2 Päckchen Sahnesteif
50g Zucker
90g dunkles Mandelmus

Allgemeiner Tipp: Sahne gut kühlen! Am Besten vor dem Aufschlagen für etwa 30 Minuten ins TK legen!

In einer großen Schüssel zunächst die Sahne ohne die Zugabe von Sahnesteif etwa 2 Minuten auf höchster Stufe schlagen. Sahnesteif hinzufügen und weiter mixen, bis die Sahne fest wird (sie muss nicht ganz steif werden, nur zu flüssig sollte sie im Idealfall nicht sein). Zucker und Mandelmus unterrühren.


Spekulatius-Anteil:
4-6 Gewürz-Spekulatius-Kekse (z.B. von Aldi Süd; darauf achten, dass sie vegan sind!)

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und diese mit einem Nudelholz in kleine Stücke klopfen. Es macht nichts, wenn größere Krümel darin enthalten sind - im Gegenteil! Bitte kein "Mehl" o.ä. fabrizieren :)


Die abgekühlte Karamellsauce mit dem Spekulatius-Krümeln zu der Eis-Masse geben und alles gut vermengen. Anschließend in die Sternformen füllen. (* es sind Silikonformen, das finde ich glaub ich grad beim Thema Eis sehr wichtig, weil diese eben flexibel sind und man sie "um die Eismasse herum weg-stülpen" kann; Nicht-Silikonformen sollten mit Frischhaltefolie ausgelegt werden, was sich bei "Figur-Formen" eher schwierig gestalten lässt;  - meine sind von KIK ;))
Mit Frischhaltefolie abdecken und ins Tiefkühlfach stellen.

*Kurz vor dem Servieren mit etwas Zimtpulver bestäuben*

Eis vor dem tiefkühlen - mit Klarsichtfolie bedeckt 


▲ und im gefrorenen Zustand ▼


Es schmeckt wirklich seeeeeeeeeeeeeehr lecker. Ich würd sagen: 2014 ist gut gestartet! ♥
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