Sonntag, 15. Dezember 2013

Kartoffeln, Kartoffeln und nochmal Kartoffeln - DIY-Pommes & Kartoffelröllchen in Haselnusspanade

Ich hab soooo richtig Lust auf Kartoffeln! Und da im Keller noch gut 1 1/2 Kisten vom Garten lagern, dachte ich mir so... WHY NOT?!

Und da ich beim Aufräumen des Kellers vor 2 Wochen einen uralten, aber scheinbar nie benutzen Gemüseschneider gefunden habe - so ein Gerät, mit dem man einen Apfel entkernen und zeitgleich in Schnitze schneiden kann & 2 Aufsätze für Pommes - hab ich mir gedacht: Pommes machste jetzt mal selber! Dass das gut funktioniert - auch ohne vorfrittieren etc., etc., etc... hab ich schon bei den potatoe wedges festgestellt.

Also 4-5 mittelgroße Kartoffeln geschält und erstmal mit dem größeren der beiden Pommes-Aufsätze rumprobiert. Man muss schon etwas gefühlsvoll an die Sache ran gehen; ich finde, dass ganze Plastik macht nicht gerade den stabilsten Eindruck. Aber es hat alles wunderbar funktioniert! Zwar etwas dick für Pommes, aber lecker!

Gestern Abend dann wieder: Pommes. Wieder 4-5 mittelgroße Kartoffeln geschält und mit dem kleineren Pommes-Aufsatz bearbeitet... und siehe da: perfekte Roh-Pommes!

Das tolle an diesen Rohpommes ist, man kann seine eigene Öl-Gewürz-Mischung zusammenstellen; und man benötigt wirklich wenig Öl dazu!

1/2 - 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano und 1/2 Zwiebel - meine Wahl fiel auf diese Mischung. Zusammen mit den Pommes in einen Gefrierbeutel oder in eine Schüssel geben, die mit einem Teller bedeckt wird, und dann kräftig schütteln, sodass alle Pommes etwas abbekommen.

Ofen auf 180-200°C vorheizen; Pommes auf ein Backblech schütten und verteilen und dann nur noch warten... so 30 - 40 Minuten; zwischendurch immer mal wieder einen Blick drauf werfen und wenden.

Nicht spektakulär - dafür aber lecker, lecker, lecker! Ich überlege mir echt, die jetzt immer so zu backen - goodbye TK-Pommes?!


Kartoffelröllchen in Haselnusspanade

Eigentlich sollten es Kroketten werden, weil ich echt schon seit bestimmt 2 Jahren keine Kroketten mehr gegessen habe (ich weiß, es gibt vegane, aber wenn ich vor denen stehe, erscheinen sie mir umgeben von all denen, die Milch und/oder Ei enthalten, dann doch etwas teuer (oder das Preisschild fehlt gänzlich....).

Ich wollte ich auch nicht frittieren, sondern im Ofen backen können. Ja, welch Ansprüche, ich weiß... ich bin schlimm^^.


Rezept für 2 Portionen:

Teig:
300g Kartoffeln
1 Ei-Ersatz (angerührt)
1 EL Mehl
1/2 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen und Kochen. Durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Ei-Ersatz, Mehl, Speisestärke, Salz, Pfeffer und Muskat dazu geben und alles zu einem Teig kneten. Zu 3 in etwa gleich lange und dicke Rollen formen und alle 2cm ein Stückchen abschneiden (oder zunächst kleine Mengen aus dem Teig picken, daraus Rollen formen).

(wenn man es etwas ausgefallener haben möchte, kann man in den Teig beispielsweise Zwiebeln oder Schnittlauch einarbeiten... oder beides)



Panade:
warmes Wasser
Mehl
Ei-Ersatz

Weckmehl
gemahlene Haselnüsse

In einem Teller das Mehl und den Ei-Ersatz mit dem Wasser zu einer dickflüssigen Masse anrühren.
In einem 2. Teller das Weckmehl mit den Haselnüssen vermengen


Die Kartoffelrollen zunächst in die Mehl-Wasser-Mischung geben und anschließend in der Weckmehl-Haselnuss-Mischung wenden, sodass die Rolle rundum bedeckt ist.

Auf ein Backbleck setzen und etwas mit Öl bepinseln (ein Öl-Spray wäre hier wohl super für geeignet - hab ich aber nicht. Also hab ich mit einem Backpinsel für jede Rolle einen kleinen Klecks Öl auf das Backpapier gesetzt und diese darin gedreht:)

20 Minuten backen lassen; oder eben so lange, bis der gewünschte Bräunungsgrad der Röllchen erreicht ist.


Und da ich mich wieder nicht entscheiden konnte, welches Bild ich nehmen soll, gibts einfach beide. Dazu, wie man erkennen kann: Bohnen!

- in den letzten 10 Minuten im Ofen haben sich meine Röllchen leider etwas verformt und sind zu, äääh, unförmigen Röllchen mutiert. Aber am Geschmack ändert das ja nichts :) Ich nenn sie auch nicht bewusst "Kroketten", weil viele damit ja etwas "knusprigeres" verbinden; meine knuspern war auch, aber nicht so, wie die, die man sonst kennt). Aber wenn man sie frittiert, ja dann würde ich sie Kroketten nennen! -

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