Montag, 30. September 2013

Veganer Lebkuchen - Die Alternative

So langsam habe ich keine Lust mehr, im Supermarkt sämtliche Lebkuchenpackungen umzudrehn. In allen bisher gefundenen ist Butterreinfett, Volleipulver, Hühnertrockeneieiweiß, Molkenerzeugnis und / oder sehr selten Honig enthalten.

In folgenden Läden habe ich schon die Lebkuchen "untersucht": REWE, LIDL, Penny, Aldi Süd, Kaufland, Edeka und Marktkauf.

Ich hab schon gelesen, dass es beim AlnaturA bzw. DM auch vegane Lebkuchen geben soll, bisher habe ich dort aber noch keine gefunden. Ich befürchte, dass die dort auch relativ teuer sein werden...

Egal, heute hab ich beim Marktkauf für mich eine perfekte Alternative gefunden - zwar ohne Schoko außenrum, aber das muss ja auch nicht sein (und wers unbedingt braucht, tunkt sie daheim eben selbst in Schoko): Magenbrot von Weiss.


Magenbrot: das sind rautenförmige, hier glasierte, süße Gebäckstücke, die Lebkuchen sehr ähnlich schmecken.

In einem Beutel sind 250g enthalten, wieviel sie kosten, kann ich im Moment nicht sagen; der Kassenzettel ist unauffindbar.

Ich deck mich jedenfalls jetzt mit Magenbrot von Weiss ein... *yammii*

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Samstag, 28. September 2013

Schokozunge, oder wie auch immer das heißt!

Als ich klein war, gabs bei uns im Kaff einen Bäcker, der die BESTEN Dinge gebacken hat. Es gab die besten Brezeln, die besten Laugenbrötchen, die besten Käsebrötchen (ja, damals war ich noch Omni....), die besten Schokobananen, so eine Nuss-Nougat-Tasche und die besten... ja, ääh.... wie heißt dieses köstliche Gebäck eigentlich? Liebesknochen? Schokozunge? Ich weiß es nicht mehr, und nenne es nach betriebener Recherche einfach Schokozunge. Leider hat der Bäcker aus Alters- und wirtschaftlichen Gründen vor einiger Zeit seine Filialen (beide in meinem Kaff) geschlossen. Ich vermiss ihn immer noch, auch wenn die ich meisten seiner angebotenen Waren heute eh nicht mehr essen möchte/kann/will.

Mein Rezept ist noch nicht optimal, deshalb gibts jetzt auch (noch) keins dazu. Es tut mir ehrlich leid :/
Auch mit der Form... hm irgendwie sahn die früher anders aus XD Ich hab keinen Spritzbeutel, der eine hübsche Oberfläche zaubert... (ich hab überhaupt keinen Spritzbeutel... sondern hab einen einfachen Gefrierbeutel genommen....)

Jetzt aber mal ein paar Bilder zu den Leckerchen:





Gefüllt mit einer Himbeermarmelade-Johannisbeergelee-Mischung, damit die 2 Hälften zusammenkleben.


Die Schokozungen an sich sind fluffig, saftig und zerfallen im Mund, gleichzeitig aber auch insgesamt sehr schwer.

Wie schon gesagt, zu 100% bin ich mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden, ABER sie schmecken sehr sehr lecker :)


*jetzt neu*
Rezept für 5 Schokozungen (etwa 3 x 10 cm)

Ofen auf 190°C vorheizen

120g Margarine
50g gesiebter Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

120g Mehl
25g Speisestärke
25g Backkakao
Etwas pflanzliche Cuisine (z.B. Alpro oder Oatly)

Fruchtgelee bzw. Marmelade nach Wunsch

Margarine, Puderzucker, Vanillezucker und die Prise Salz schaumig rühren.
Mehl, Speisestärke und Backkakao mischen und zu der schaumig gerührten Margarine-Zucker-Masse sieben. Alles gut mit den Quirlen eines Handrührgerätes vermengen und nach und nach die Cuisine unterrühren, bis der Teig eine nicht allzu feste Konsistenz hat (allerdings darf der Teig auch nicht zu flüssig werden - daher nur schluckweise zufügen).

Teig in eine Spritztüte mit großer Tülle geben (nachdem mir 3 Einwegspritzbeutel gerissen sind, hab ich dann einen Gefrierbeutel verwendet) und gewünschte Form aufspritzen (bei mir: 3 sehr eng gespritze Streifen von 3 x 10cm); darauf achten, dass es am Ende eine gerade Zahl ergibt (hier: 10) und genügend Abstand zwischen dem Spritzgebäck gibt, da sie beim Backen etwas verlaufen.

Im vorgeheizten Ofen etwa 10 - 14 Minuten backen.

Herausnehmen und auf dem Blech auskühlen lassen.

Jeweils eine Hälfte mit Marmelade bestreichen und die 2. Hälfte vorsichtig darauf setzten. Etwas antrocknen lassen.

In der Zwischenzeit Schokolade im Wasserbad schmelzen, eine Hälfte in die geschmolzene Schokolade tunken, überschüssige Schokolade abtropfen und trocknen lassen.


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Mittwoch, 25. September 2013

Vegan Wednesday No. 25 / No. 58

Ich hab so das Gefühl, meine Woche besteht nur aus Vegan Wednesdays :D Die Zeit vergeht so schnell.

Viel zu bieten habe ich diesmal allerdings nicht.

Mittagessen:
Aus den Stielen vom Brokkoli (gestern gabs ja Brokkoli-Sahnenudeln *yammi*) hab ich mir heute eine Brokkoli-Suppe gekocht. Kein Bild, die Suppe ist unspektakulär graugrün, aber wenn graugrün so köstlich schmeckt: mehr davon!

Zum Nachtisch gabs noch ein Stück vom Princess van Trash's Birthday Cake
Am Tag danach schmeckt der Kuchen echt noch n bisschen besser.

Und dann noch, weil ich nach was Süßem IMMER etwas salziges brauch: ein Mohn- (oh Gott ich liebe Mohn) Brötchen.

Nächste Woche wirds wieder bunter^^ aber vor allem etwas gesünder. Hoff ich doch :D

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Princess van Trash's Birthday Cake

Juhuuuu.... Geburtstag! Not.

Mindestens ein Jahrzehnt lang gab es an meinem Geburtstag immer Kässpätzle, mit möglichst viel Käse für möglichst lange Käsefäden. Mit der Entscheidung, vegan zu leben, ist somit mein absolutes Lieblingsessen weggefallen und ich gebs zu: ich trauer ihm nach. Klar hab ichs auch schon vegan versucht... aber keine Käsefäden und somit für mich keine Kässpätzle und überhaupt... geschmacklich kommts einfach nicht ran.

Dieses Jahr jedenfalls gab es Brokkoli-Sahnenudeln.
Veganisiert aus einem vegetarischen Kochbuch, in dem Mozzarella verwendet wird. Also hab ich letzten Sonntag mich mal wieder an ein Mozzarella-Experiment gewagt. Was soll ich sagen: er schmeckt mir einfach nicht. Ich hab diesmal einen von einem (unveganen) Blog gemacht, und das Bild dort sah so unglaublich gut aus... ehrlich gesagt: zu perfekt für einen (zumindest) nach dem Rezept zubereiteten Mozzarella. Meiner war mal wieder nur grau, nicht weiß, die auf dem Bild deutlich zu erkennenden "Mozzarella-Fasern" haben bei mir gänzlich gefehlt. Irgendwie frustrierend. Jedenfalls kam der mir nicht in den Topf.

Gut wars trotzdem!


Zu einem Geburtstag gehört ein Kuchen und Kuchen muss man mit viiiiiiiiel Liebe backen. Meiner kam aus der Tüte. Mit Sicherheit wurde der dort mit viiiiiiiel Liebe verpackt. Backmischung von Ruf für eine Kuchen mit Schokostreuseln drin. Soweit vegan, bis auf die Schokoglasur, aber die kann man ja problemlos ersetzen. Hm. Ja oke, es muss "schnell" gehn, keine Zeit und so. Wunderbar. Leider habe ich keine Freunde, die mir einen frischen Kuchen mit viiiiiiiiel Liebe backen. Und meine Mama hat keine Lust dazu, das hat sie schon vor 2 Wochen angekündigt, als wir die Backmischung gekauft haben....

I - more or less - proudly present: 
Princess van Trash's Birthday Cake:

Die fehlende Liebe beim Backen rächt sich spätestens dann, wenn man den Kuchen aus seiner Form löst:
Das Herz ist zerbrochen *DRAMA*




 Und dann war da noch die Sache mit der Uhr, okay, das find ich jetzt wirklich lustig:

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Mittwoch, 18. September 2013

Vegan Wednesday No. 24 / No. 57

Mittagessen:
Bolognese-(Spinat)-Lasagne mit Zucchini

Die Zutaten: 
In Scheiben geschnittene Zucchini 

Bolognese aus Sojaschnetzeln, nach diesem Rezept

Und frischer Spinat (bei mir ist der ausm Garten)

Dann wie bei einer "normalen" Lasagne schichten, anstelle der Nudelplatten aber Zucchini-Scheiben nehmen.

Überbacken ist die Lasagne mit einem Päckchen Hafer Cuisine von Oatly, diese erhitzt und mit Pfeffer gewürzt. 2 Scheiben Wilmersburger Classic darin auflösen. Bei mir war es etwas zu flüssig, und so habe ich die Käse-Sauce mit etwas Speisestärke andicken lassen.

Das Ganze war bei 200°C etwa 30 Minuten im Ofen.

Auf dem Teller sieht es etwas "unlasagnig" aus, aber geschmeckt hats, oh man...hardcore LECKER!

Nachtisch:
Birnen-Crumble


nach diesem Rezept. Anstatt der Äpfel einfach Birnen nehmen.


Nachdem ich mit dem Kochen fertig war, ich mich in der Küche umsah und dieses Chaos erblickte, das ich angerichtet habe, kam mir in den Sinn: Wenn ich 3 Wünsche frei hätte...

1. Eine sich selbstreinigende Küche
2. Unendliche Kochkreativität
3. Drei weitere Wünsche

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Ich habe Post ♥

Ich freu mich immer, wenn mir der Postmensch Pakete bringt, und heute waren es gleich 2!

Paket 1 aus München, von http://mucveg.blogspot.de/ ♥

Hier konnte man ein Paket mit Violife-Käse gewinnen, ich hab kommentiert und habs tatsächlich geschafft!



Ich werde den Käse diese Woche noch ausgiebig testen, z.B. auf einer Pizza, die diese Woche noch auf dem Speiseplan steht. Ich werde berichten!

An dieser Stelle ein gaaaaanz dickes Dankeschööön an Regina ♥♥♥


In dem 2. Paket war das Buch "Vegane Küche - 100 Rezepte"

Ein super tolles Buch mit ansprechenden Bildern und auf den 1. Blick einfach umzusetzende Rezepte. Ich freu mich schon drauf, daraus zu backen und zu kochen. Falls ihr es noch nicht habt, kauft es euch, für 2,99€ ein lohnenswertes Schnäppchen (& bei buecher.de zudem noch versandkostenfrei!)

Letzte Woche kam dieses Buch an: "Vegan Sandwiches Save The Day". Mein Geburtstagsgeschenk... ja, auch ich werde ein Jahr älter.... aber erst nächste Woche^^
Mittlerweile gibts das Buch ja auch in deutscher Sprache, aber die englische Ausgabe war 5€ billiger. Ich finde englischsprachige Bücher nicht schlecht, so kommt man wenigstens nicht aus der Übung^^

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Montag, 16. September 2013

Ich weiß nicht, wie ich ''es'' nennen soll

Ich gebs zu, ich bin süchtig nach "Heirler Landjäger". Gott sei Dank kann man den ja jetzt auch beim Marktkauf offline kaufen! Juhuuu! ABER, da die auf dauer ziemlich teuer sind, hab ich mir gedacht, dass ich es mal versuchen könnte, sie selbst herzustellen.

Verschiedene Rechercheversuche landeten immer bei einem Rezept. Und von der Beschreibung her dachte ich, dass es der veganen Landjägersalami "am nähesten" rankommen könnte... Aber falsch gedacht. Mir war klar, dass es geschmacklich NICHT an die Landjäger rankommt, aber auch die Konsistenz ist nicht so, wie ich es mir gewünscht habe.

So, genug gejammert, hier gibts das Rezept und meine Bilder als Ergebnis. Die sehen zwar lecker aus, sind es aber leider nicht.... :/ Da heißts nur: weiter tüfteln, bis das Endergebnis passt und hoffentlich jemanden finden, dem sie schmecken.... wird schwierig. Ich will sie nicht wegwerfen!




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Mittwoch, 11. September 2013

Vegan Wednesday No. 23 / No. 56

Mittagessen: 
Nudeln mit Zucchini-"Vegetarischer Bolognese"*-Sahne-Sauce

* von Rewe; ist aber vegan

Kaffee:
Beerenkuchen auf Vanillepudding und Keksboden



Für den Keksboden einfach eine Packung KEX (175g von Ikea) zerbröseln und mit 60g Margarine oder veganer Butter zu einem Teig verkneten. Eine kleine Kuchenform einfetten und die Keksmasse reindrücken. Ruhig feste rein, damit es später auch "halt" hat. In den Kühlschrank stellen.
Beeren waschen und klein schneiden. Vanillepudding (hier: von Alpro) auf dem Keksboden verteilen und anschließend die Beeren oben drauf verteilen.

Leider, leider ist er beim Anschneiden in alle Richtungen geflüchtet... :D Lecker wars trotzdem.
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PA: Zahnbürsten von Aldi Süd

... die Sache mit der veganen Zahnbürste.

Zugegeben, ich habe mir niemals Gedanken darüber gemacht, ob meine Zahnbürste vegan ist oder nicht. Stutzig wurde ich dann auf der dm-Seite, die auch bei vielen ihren Non-Kosmetikartikeln angibt, ob das Produkt vegan ist oder nicht (ja, da können sich so einige Drogeriemärkte 'ne Scheibe von abschneiden!). Kaum eine der dort aufgelisteten Zahnbürsten ist vegan. Und so fragte ich mich, was denn an einer normalen Plastikzahnbürste denn nicht vegan sein könnte.... okay, Plastik wird aus Erdöl gewonnen, dieses wiederrum entsteht aus Meereskleinstlebewesen... (was mich unmittelbar an meinen Erdkundelehrer aus der 7. Klasse denken lässt, der einst eine ganze Tafel vollkritzelte, um uns die Entstehung von Erdöl zeichnerisch darzustellen; das Ende vom Lied: viele Pfeile, 2 verschwendete Blockblätter und am Ende ein halbfertiges Kunstwerk, weil die Tafel zu wenig Platz bot und Herr Lehrer einfach den nassen Schwamm nahm und alles weg wischte...) Konzentration, nun wieder zurück zur Zahnbürste. Die Bürsten können es auch nicht sein...hmm?! In einem Forum bin ich fündig geworden, ein Farbstoff im Plastik solls wohl sein, der das ganze Ding unvegan macht. Aber ist es der wirklich? Ist das bei jeder Zahnbürste der Fall?

Meine Zahnbürste ist von Aldi Süd, von der Firma Friscodent. Hilft nichts, grübeln bringt mich nicht weiter, es ist wieder einmal Zeit für eine Produktanfrage!

Ich fragte sicherheitshalber nach dem Material der Borsten und ob beim Herstellungsprozess sonstige Materialien tierischer Herkunft verwendet wurden.

Heute bekam ich eine sehr freundliche, ausführliche und informative Antwort, die ich hier zusammenfassend wiedergeben möchte:

Die Borsten sind aus Nylon (Polyamid) hergestellt.

Griff und Bürstenkopf werden u.a. aus Thermoplastische Elastomere (TPE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt
(Werkstoffkunde lässt grüßen. Nun könnte ich noch einen Schwenk aus meiner Schulzeit erzählen, wie zum Beispiel das Einfetten von Werkstücken mit Rindertalg... aber nein, das lass ich lieber sein)

Es wurde extra beim Materiallieferanten nachgefragt, ob sich diese Kunststoffe für Menschen, die sich vegan ernähren, eignen:
"Bei der Polymerherstellung- und formulierung, als auch bei der Polymerverarbeitung finden eine ganze Reihe von Hilfsstoffen und Additiven Anwendung. (....) Zu deren Synthese können sowohl Rohstoffe petrochemischen, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs zum Einsatz kommen. Es kann daher nicht immer ausgeschlossen werden, dass für die Herstellung der Rohstoffe in einem der Syntheseschritte tierische Produkte zur Anwendung gelangt sind."
Dabei sollen es sich lediglich um "Spuren"handeln, die sich im ppm (parts per million) Bereich befinden.

Etwas beunruhigend, aber leider viel zu wahr, finde ich den letzten Satz des Materiallieferanten:

"Technisch gesehen sind die meisten Kunststoffprodukte somit nicht vegan."

Wie jetzt damit umgehen? Es sind ja quasi "nur" Spuren. Aber für eben diese "nur Spuren" mussten und müssen eben auch Tiere ihr Leben lassen. Je intensiver man sich mit dem Thema Veganismus befasst, desto mehr Probleme tauchen auf. Klar, nur ne Zahnbürste... kauf dir halt eine aus Holz. Problem gelöst. Eben nicht. Klar, kauf dir halt n Handy / Smartphone / Computer / etc. aus Holz. Problem gelöst. Und woher kommt das Holz?


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September - mein inoffizieller Kuchen-Monat

Jeder, der einen Garten sein Eigen nenne darf, weiß, was derzeit ansteht: das Obst und Gemüse will geerntet und zu Leckereien verarbeitet werden. Kurz gesagt: wir befinden uns in der Erntezeit.

Es ist ein unbeschreibbares Gefühl, wenn man all das reife Obst an den Bäumen hängen sieht und es vorsichtig vom Baum pflügt, es in den Korb legt und voller Stolz nach Hause trägt. So haben wir dieses Jahr schon Äpfel, Pfirsiche und Pflaumen geerntet und auch mein Birnenbaum hängt dieses Jahr endlich voller Früchte.

Die Erdbeeren blühen und blühen, und fast scheint es so, als wollen sie gar nicht mehr damit aufhören, uns ihre wunderbar süßen Früchte schmecken zu lassen.

In der Küche wird Marmelade gekocht und natürlich Kuchen gebacken. Auch ich war fleißig...


Diese "Küchlein" kommen sogar ganz ohne Backofen aus, wenn man Kekse (IKEA KEX) zuhause hat:



Einfach vegane Kekse zerbröseln, in eine kleine Form geben, mit Erdbeeren oder anderen Beeren bedecken und ne ordentliche Schicht Sprühsahne (Leha) oben drauf sprühen.


Pflaumenkuchen-Streuselkuchen
aus Dinkelvollkornmehl


Richtig lecker, nur leider ohne Sahne - die war nämlich leer *schnief*. Dank des Dinkelvollkornmehls mit einer leicht nussigen Note, absolut empfehlenswertes Mehl für alle Obstkuchen. Überzeugt auch Omnis, mein Papa wünscht sich Apfelkuchen!


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Mittwoch, 4. September 2013

Vegan Wednesday No. 22 / No. 55

Frühstück:
Croissant & Schokocroissant



Mittagessen:
Zucchinigratin mit Seele und Salat

Zugegeben, das Zucchinigratin sieht jetzt nich wirklich lecker aus, schmeckt aber totaaaaaaaaaaaaal lecker.


Und danach.... irgendwann:
ne Schüssel Lucky Rings


---------- * Neueröffnung * ----------

Am 3. Oktober 2013 eröffnet Julia in Esslingen ihr veganes Restaurant Marples.
Deshalb wird vom 3. - 6. Oktober eine Eröffnungswoche stattfinden!

Mehr Informationen rund um das Restaurant, die genauen Öffnungszeiten, Anschrift und Telefonnummer (für die Reservierung) gibts hier: www.marples.de (fb)


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Sonntag, 1. September 2013

Vegane Prinsesstårtor / Vegane Prinsesstårta

Immer wenn ich meine Fotos vom Schwedenurlaub anschaue, bekomme ich so eine Sehnsucht... dieses Land hat mich einfach so gefesselt....

Für den heutigen Sonntag hab ich mich gestern in die Küche gestellt um schwedische Prinsesstårtor zu backen. Ich hab mir zwar ein schwedisches Vegan-Backbuch mit "schwedischen Klassikern" gekauft, in dem auch ein entsprechendes Rezept enthalten ist, aber ich hab so meine eigene Interpretation einer Prinsesstårta kreiert... Achtung, es kommen viele Bilder :D

Für 5 Pfitzauf-Formen braucht man:

250g Mehl (eventuell etwas mehr)
100g Zucker
1,5 Päckchen Vanillezucker
1 TL Salz
1/2 EL Backpulver
1/4 TL Natron
130ml Öl
180ml Sprudel
1,5 EL Zitronensaft

Alle trockenen Zutaten vermengen, in die Mitte eine kleine Mulde drücken und die vorher zusammen gemischten Flüssigkeiten hinzugeben. Mit einem Löffel alles vermischen; falls der Teig zu flüssig sein sollte, noch etwas Mehl hinzufügen.

Andere Zutaten:
- Johannisbeergelee / oder Marmelade; Alternativ: dunkle Marmelade nach Wahl
- 1 kleines Becherchen Alpro Vanillepudding; Alternativ: selbst gemachter Vanillepudding
- 1 Päckchen aufschlagbare Pflanzensahne; ich schwöre seit Samstag, 31. August 2013, auf die Airy & Creamy von Alpro, die es LEIDER immer noch nicht in Deutschland zu kaufen gibt (protestiert ruhig auf deren fb-Seite...^^)
- 2 bis 3 Päckchen Sahnesteif... oder mehr, kommt auf die Sahne an
- 350g Marzipan
- etwas Puderzucker
- grüne Lebensmittelfarbe
- Dekoblümchen (z.B. aus Esspapier von Dr. Oetker)

Ofen auf 200°C vorheizen.

( - der Text zu dem jeweiligen Bild steht über dem Bild. - )

5 Pfitzaufformen einfetten und gleichmäßig mit dem Teig füllen.


Ofen auf 180°C zurück schalten und die Küchlein 30 Minuten backen, den Ofen ausschalten und nochmals 5 Minuten im Ofen lassen. Stäbchenprobe nicht vergessen und gegebenenfalls länger backen!
Auskühlen lassen.


Den "Hubbel" oben abschneiden, damit die Küchlein einen sicheren "Stand" haben.
Den restlichen Kuchen halbieren.
Die abgeschnittenen Kuchenteile aufbewahren, sie werden später noch benötigt.


Geplant war das so: das Kuchenstück mit dem größeren Durchmesser bildet die 1. Kuchenlage; das mit dem kleineren den "Deckel". Aber es kam (natürlich) anders als geplant ;)


Das als 1. Kuchenlage geplantes Stück mit Johannisbeergelee beschmieren.


Auf das Johannisbeergelee einen Löffel Vanillepudding geben.


Hier die Planänderung: Anstatt der gedachten 2. Kuchenlage (zur Erinnerung: das Kuchenstück mit dem kleineren Durchmesser) habe ich den abgeschnittenen "Hubbel" genommen; mit der "hubbeligen"-Seite nach unten auf den Vanillepudding legen.


DIE SAHNE. Leute, ich sags euch: wenn ihr die irgendwo seht.... kaufen, kaufen, kaufen.
Loblied auf diese Sahne: In 2 Minuten bekommt man eine 1a-Sahne, die RICHTIG steif wird... ich hab mich getraut und den Test gemacht: Schüssel übern Kopf gehalten... nichts hat sich bewegt... Geschmacklich genau wie "Kuh"sahne, nicht zu süß. Tolles Produkt.
Ich hab noch 1 1/2 Päckchen Sahnesteif untergerührt.


Die Küchlein mit Sahne bedecken: Oben eine Art "Kuppel" formen und den Rest des Törtchens mit der Sahne verkleiden.
- Für mindestens eine Stunde in das Tiefkühlfach stellen -


Das Marzipan mit grüner Lebensmittelfarbe färben. Ich habe zum einen diese hier verwendet. Von Wusitta; gefunden beim Marktkauf. Und zum einen ein grünes Farbpulver (ich find grad die Verpackung nicht; wird aber aktualisiert, wenn ich sie gefunden habe). Die Wusitta hat jetzt nicht wirklich gefärbt, also musste ich das Pulver auch noch verwenden.


Das eingefärbte Marzipan zwischen zwei Backpapieren dünn ausrollen und die noch gefrorenen Küchlein damit bedecken. Ist ganz schön schwierig, finde ich. Bei mir gabs viele Falten... aber nun ja, ist ja mein erstes mit Marzipan umhülltest Tortenkunstwerk...

Jetzt kommts drauf an, ob ihr die Prinsesstårtor am Zubereitungstag essen wollt, oder ob ihr sie für den nachfolgenden Tag zubereitet: falls letzteres zutrifft, wieder ab in die Tiefkühltruhe.


Dekorieren: mit Dekoblümchen aus Esspapier; Alternativ können Blümchen auch aus Marzipan geformt werden.




Aufgeschnitten:
1. Schicht: Kuchenboden
2. Schicht: Johannisbeergelee
3. Schicht: Vanillepudding
4. Schicht: "Hubbel"-Kuchenboden
5. Schicht: Sahne
6. Schicht: Marzipan.


Ein kleines, feines Tårta, das trotz der vielen Sahne nicht zu süß schmeckt.


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Im Garten:

Vegane Grillplatte mit selbstgemachten Grillwürsten, SpareRibs und Tofu. 


Alles auf den Grill und dann auf mein Tellerchen: dazu veganer Kartoffelsalat von meiner Oma.



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Ernte:

Ich liebe Zwiebeln und freue mich über den diesjährigen Zwiebelreichtum:
- 147 weiße Zwiebeln und
- 59 rote Zwiebeln.
206 Zwiebeln. Wow!


Und eine Herzkartoffel. So mag ich das.


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